Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Oktober 2026
§ 1 Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Luca Enrico Siegelin, handelnd unter der Bezeichnung „Luca Enrico“, Obere Eisenbahnstraße 21, 72202 Nagold (nachfolgend „Anbieter“), und seinen Kunden über die Erstellung von Websites einschließlich SEO-/GEO-Grundoptimierung sowie über die laufende Betreuung von Websites. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.
§ 2 Vertragsschluss
Darstellungen auf der Website sind kein bindendes Angebot. Grundlage jedes Auftrags ist ein individuelles Angebot des Anbieters mit Leistungsumfang, Preis und Zeitplan. Angebote sind 14 Tage gültig, sofern nichts anderes angegeben ist. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Angebot in Textform (z. B. per E-Mail) annimmt.
§ 3 Leistungsumfang und Korrekturen
(1) Der Umfang der Leistungen ergibt sich abschließend aus dem angenommenen Angebot. Der Anbieter schuldet die fachgerechte Erbringung der vereinbarten Leistungen, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, etwa Platzierungen in Suchmaschinen oder KI-Systemen, Anfragezahlen oder Umsätze.
(2) Im Festpreis sind zwei Korrekturschleifen enthalten, sofern das Angebot nichts anderes bestimmt. Eine Korrekturschleife umfasst die gesammelte, in Textform übermittelte Rückmeldung des Kunden zu einem vorgelegten Entwurf und deren Umsetzung durch den Anbieter. Weitere Korrekturschleifen sowie Änderungen, die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, werden gesondert vereinbart und nach Aufwand vergütet.
(3) Nicht geschuldet sind, sofern nicht ausdrücklich vereinbart: die rechtliche Prüfung der Website und ihrer Inhalte (insbesondere Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Einwilligungen, Wettbewerbs- und Markenrecht) sowie die Herstellung von Barrierefreiheit nach dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Der Anbieter erbringt keine Rechtsberatung.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Inhalte, Zugänge und Freigaben rechtzeitig zur Verfügung. Verzögerungen durch fehlende Mitwirkung verlängern vereinbarte Fristen entsprechend.
(2) Der Kunde ist für die von ihm bereitgestellten Inhalte (z. B. Texte, Bilder, Logos) und für die Rechtstexte seiner Website verantwortlich. Er versichert, über die erforderlichen Rechte zu verfügen, und stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf diesen Inhalten beruhen. Dies schließt angemessene Kosten der Rechtsverteidigung ein.
§ 5 Preise und Zahlung
(1) Es gelten die im Angebot vereinbarten Preise. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Bei Website-Projekten werden 50 % der Vergütung bei Auftragserteilung fällig, die restlichen 50 % bei Abnahme. Der Anbieter kann mit dem Projektbeginn warten, bis die erste Zahlung eingegangen ist.
(3) Die Vergütung für die Betreuung ist monatlich im Voraus fällig.
(4) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar.
(5) Kosten für Drittanbieter (z. B. Domain, Software-Lizenzen) sind nicht im Preis enthalten, sofern das Angebot nichts anderes bestimmt.
§ 6 Abnahme (Website-Projekte)
Der Anbieter zeigt die Fertigstellung an. Der Kunde prüft die Leistung innerhalb von 7 Tagen und teilt wesentliche Mängel in Textform mit. Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme. Die Leistung gilt als abgenommen, wenn innerhalb der Frist keine Mängelanzeige erfolgt oder wenn der Kunde die Leistung produktiv nutzt (z. B. Livegang der Website).
§ 7 Nutzungsrechte
(1) Mit vollständiger Zahlung erhält der Kunde an den individuell für ihn erstellten Arbeitsergebnissen (insbesondere Design, Texte, Grafiken) ein ausschließliches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht.
(2) An vorbestehenden oder allgemein verwendbaren Bestandteilen (z. B. Code-Bausteine, Vorlagen, Komponenten, Werkzeuge) erhält der Kunde ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für die Nutzung seiner Website. Der Anbieter bleibt berechtigt, diese Bestandteile weiter zu verwenden.
(3) Rechte an Software und Komponenten Dritter richten sich nach deren Lizenzbedingungen.
(4) Inhalte, die ganz oder teilweise mit KI-Werkzeugen erstellt wurden, genießen möglicherweise keinen urheberrechtlichen Schutz. Ein Ausschließlichkeitsrecht wird insoweit nicht gewährleistet.
(5) Der Anbieter darf das Projekt nur mit Zustimmung des Kunden als Referenz nennen.
§ 8 Betreuung
(1) Soweit vereinbart, betreut der Anbieter die Website des Kunden als Dienstleistung. Die Betreuung umfasst:
- technische Updates und Sicherheitsupdates der eingesetzten Software und Komponenten,
- Behebung technischer Störungen, soweit sie im Einflussbereich des Anbieters liegen,
- kleine Textänderungen im Umfang von bis zu 30 Minuten pro Kalendermonat.
Nicht genutzte Zeit verfällt am Monatsende. Darüber hinausgehende Änderungen werden nach Aufwand vergütet.
(2) Das Hosting ist nicht Bestandteil der Betreuung. Die Website wird auf einem Konto des Kunden bei einem Hosting-Anbieter betrieben. Der Kunde ist Vertragspartner dieses Anbieters und trägt dessen Kosten. Der Anbieter richtet das Konto auf Wunsch ein und erhält für die Dauer der Betreuung die erforderlichen Zugänge.
(3) Der Anbieter schuldet keine bestimmte Verfügbarkeit der Website und keinen Schutz vor jeglichen Angriffen. Er ergreift angemessene, dem Stand der Technik entsprechende Maßnahmen.
(4) Die Betreuung läuft auf unbestimmte Zeit. Beide Seiten können sie jederzeit in Textform zum Ende des laufenden Kalendermonats kündigen.
(5) Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, kann der Anbieter die Betreuung nach Mahnung mit einer Frist von mindestens 14 Tagen aussetzen. Die Website selbst bleibt davon unberührt.
(6) Domains werden auf den Namen des Kunden registriert. Mit Ende der Betreuung gibt der Anbieter dem Kunden alle Zugänge zurück bzw. entfernt seine eigenen Zugänge.
(7) Ist eine Betreuung für einen bestimmten Zeitraum im Festpreis enthalten (z. B. bei Website Pro), endet sie mit Ablauf dieses Zeitraums automatisch, sofern der Kunde sie nicht ausdrücklich verlängert.
§ 9 Drittanbieter-Dienste
Websites beruhen auf Diensten Dritter (z. B. Hosting, Domain-Registrare, Google-Unternehmensprofil). Der Kunde schließt mit diesen Anbietern eigene Verträge. Für deren Verfügbarkeit, Preis- oder Funktionsänderungen ist der Anbieter nicht verantwortlich.
§ 10 Gewährleistung und Haftung
(1) Für Website-Projekte gelten die gesetzlichen Mängelrechte mit der Maßgabe, dass zunächst Nacherfüllung innerhalb angemessener Frist verlangt werden kann. Schlägt diese fehl, kann der Kunde mindern oder zurücktreten. Mängelansprüche verjähren in 12 Monaten ab Abnahme. Dies gilt nicht in den Fällen des Absatzes 2 Satz 1 und bei arglistigem Verschweigen eines Mangels.
(2) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet er nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, also solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde vertrauen darf. Die Haftung ist dann auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Die Haftung für Datenverlust ist auf den Aufwand beschränkt, der bei regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden entstanden wäre.
§ 11 Vertraulichkeit und Datenschutz
Beide Seiten behandeln vertrauliche Informationen der anderen Seite vertraulich, auch über das Vertragsende hinaus. Soweit der Anbieter im Rahmen der Betreuung Zugriff auf personenbezogene Daten erhält, etwa auf Formulareingaben oder Server-Logs, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.
§ 12 Kündigung von Website-Projekten
Kündigt der Kunde vor Fertigstellung, erhält der Anbieter die vereinbarte Vergütung abzüglich ersparter Aufwendungen (§ 648 BGB). Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 13 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand Nagold. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.